Ausgangslage
Wir wollten wissen, was übrig bleibt, wenn man alle Hilfsmittel weglässt: kein Framework, kein Baukasten, kein Redaktionssystem. Nur HTML, CSS und JavaScript, von Hand geschrieben.
Annahme
Wenn wir eine Seite bauen können, die auf der Grafikkarte zehntausende Punkte bewegt und trotzdem unter der strengsten Sicherheitsregel läuft, die ein Browser kennt, dann ist der Rest Handwerk.
Was nicht funktioniert hat
Der erste eigene Weich-Scroll lief in eine Endlosschleife. Browser runden die Scroll-Position auf ganze Gerätepixel, und die Abbruchbedingung wurde bei Bruchteilen nie erreicht: die Seite scrollte sich pro Bild selbst nach und brach jeden fremden Sprungbefehl ab.
Erkennbar war das nur an einem Symptom, das wie ein Browserfehler aussah. Die Regel seitdem: Jede Annäherung an einen gerundeten Wert braucht eine Fangschwelle von mindestens einer Einheit.
Was gebaut wurde
Ein einziges Punkte-Objekt auf der Grafikkarte, dessen Formen aus einem Hilfs-Canvas abgetastet werden. Kein 3D-Modell, keine Asset-Datei.
Vier Geräteklassen aus drei Signalen, damit die Seite auch auf schwacher Hardware läuft statt zu ruckeln.
Ausgeliefert unter der Regel default-src none: die Seite darf von sich aus gar nichts nachladen.
Ergebnis
Die Seite wird statisch ausgeliefert, ohne Serverprozess, der nachts abstürzen könnte.
Die Technik dahinter steckt inzwischen auch in unserer Startseite: Der Punkteaufbau im Kopf ist derselbe Ansatz, nur kleiner und ohne fremde Bibliothek.
Ein ähnliches Vorhaben? Wir sagen Ihnen vorab, was wir für machbar halten und was nicht.
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